Technischer Überblick

Flap Peening

Technischer Leitfaden für mobiles Rotary Flap Peening mit Geräteauswahl, Intensitätsprüfung, Sättigungskurven und reproduzierbarer lokaler Oberflächenbehandlung.

Technischer Überblick

Flap Peening ist ein mobiles, lokales Kaltverfestigungsverfahren, bei dem rotierende flexible Lamellen mit gebundenem Peening-Medium wiederholt auf eine Metalloberfläche treffen. Die kontrollierten Schläge erzeugen Druckeigenspannungen und können die Ermüdungsfestigkeit in definierten Reparaturbereichen verbessern, ohne das Bauteil in einer konventionellen Strahlanlage zu bearbeiten.

Anwendungen und Prozesskontrolle

Ein reproduzierbarer Flap-Peening-Prozess hängt von der vorgeschriebenen Lamellenbaugruppe, Werkzeugdrehzahl, dem Arbeitswinkel, Bewegungsmuster, der Einwirkzeit und dem Zustand der Lamellen ab. Die Prozessintensität ist mit kompatiblen Peening-(Almen)-Plättchen festzulegen und anhand einer Sättigungskurve zu dokumentieren. Die vorgegebene Fläche muss vollständig behandelt und verschlissene oder beschädigte Lamellen müssen rechtzeitig ersetzt werden.

  • Vorgeschriebene Lamellenbaugruppe und mobiles Werkzeug passend zu Werkstoff und Reparaturbereich auswählen.
  • Werkzeugdrehzahl und Peening-Intensität vor dem Produktionseinsatz prüfen.
  • Erforderliche Einwirkzeit anhand einer Sättigungskurve bestimmen.
  • Arbeitswinkel, Bewegungsmuster, Bedeckung und Lamellenzustand während der Bearbeitung kontrollieren.
Bediener mit tragbarer Flap-Peening-Ausrüstung zur kontrollierten lokalen Oberflächenbehandlung
Bediener mit tragbarer Flap-Peening-Ausrüstung zur kontrollierten lokalen Oberflächenbehandlung

Technische Quellen & Inhaltsverantwortung

Technische Inhalte geprüft von Peening Accessories GmbH. Zuletzt geprüft:

Verwendete Primärnormen:

Anforderungen sind anwendungsspezifisch. Vor der Prozessfreigabe sind die aktuelle Kundenspezifikation und die anwendbare Norm zu prüfen.